Bei der re:publica 25 stand ich Data Scientist neben meiner handgemalten Infografik und lud die Teilnehmer*innen ein, sich mit Klebepunkten zu verorten.
Acrylfarbe auf Pappe, Klebepunkte
2025













»Required Fields*« – innerhalb von drei Tagen erfassten etwa 800 Personen ihre Daten, indem sie Klebepunkte auf der Pappinfografik verteilten.
Die leere Papp-Infografik zu Beginn der Konferenz.
Essenzielles Material: 4000 bunte Klebepunkte und ein Laborkittel, damit Teilnehmer*innen gleich erkennen, dass es sich um eine hochwissenschaftliche Erhebung handelt.
Innerhalb von drei Tagen habe ich 800 Menschen angesprochen und sie eingeladen, sich auf der Infografik zu verorten.
Das Interesse war groß.
Im Laufe der drei Tage wurde die Infografik immer erklärungsbedürftiger.
Die handgemalten Papp-Elemente waren gerade klein genug, um sie noch im Zug transportieren zu können.
Analoge Emojis von 😩 bis 😁 für die Stimmungsskala.
Ein handgemalter QR-Code zur Projektwebsite rundete das Ganze ab.
Nach drei Tagen war die Infografik wie eine Skulptur.
Das Ergebnis sind Daten, die toll aussehen, sich aber über den visuellen Eindruck hinaus nicht auswerten lassen. Und das auf der Konferenz für das digitale Leben.
Daten, Daten, Daten! Überall werden Daten abgefragt, also habe ich das auch gemacht. Und zwar nicht irgendwo, sondern auf der re:publica 25. Ich hielt es für einen guten Witz, auf der Konferenz über das digitale Leben komplett analog Daten zu erheben.
Drei Tage lang stand ich als Data Scientist neben einer 4 x 3 Meter großen Infografik aus Pappe und habe rund 800 Teilnehmer*innen eingeladen, sich mit Klebepunkten zu verorten.
Dabei traten absehbar Probleme auf: Die Teilnehmer*innen konnten machen was sie wollten. Sie hatten die Freiheit, falsche Angaben machen, sie konnten mehrmals teilnehmen (das Angebot haben die meisten empört abgelehnt: »Ich will doch nicht die Ergebnisse verfälschen!«) und konnten mit mir diskutieren – ob Gender wirklich ein Spektrum ist, ob eine Zeitleiste nicht linear sein sollte und warum ihre Lieblings-Social-Media-Plattform fehlt.
Das Ergebnis: analoge Daten, die sich über einen visuellen Eindruck hinaus nicht auswerten lassen, und jede Menge Interaktion und Gespräche über eine digitalisierte Welt, in der Daten zwar als neue Währung gelten, aber nur, wenn sie sich eindeutig zuordnen und erfassen lassen.












»Required Fields*« – innerhalb von drei Tagen erfassten etwa 800 Personen ihre Daten, indem sie Klebepunkte auf der Pappinfografik verteilten.
Die leere Papp-Infografik zu Beginn der Konferenz.
Essenzielles Material: 4000 bunte Klebepunkte und ein Laborkittel, damit Teilnehmer*innen gleich erkennen, dass es sich um eine hochwissenschaftliche Erhebung handelt.
Innerhalb von drei Tagen habe ich 800 Menschen angesprochen und sie eingeladen, sich auf der Infografik zu verorten.
Das Interesse war groß.
Im Laufe der drei Tage wurde die Infografik immer erklärungsbedürftiger.
Die handgemalten Papp-Elemente waren gerade klein genug, um sie noch im Zug transportieren zu können.
Analoge Emojis von 😩 bis 😁 für die Stimmungsskala.
Ein handgemalter QR-Code zur Projektwebsite rundete das Ganze ab.
Nach drei Tagen war die Infografik wie eine Skulptur.
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Acrylfarbe auf Pappe, Klebepunkte
2025
Daten, Daten, Daten! Überall werden Daten abgefragt, also habe ich das auch gemacht. Und zwar nicht irgendwo, sondern auf der re:publica 25. Ich hielt es für einen guten Witz, auf der Konferenz über das digitale Leben komplett analog Daten zu erheben.
Drei Tage lang stand ich als Data Scientist neben einer 4 x 3 Meter großen Infografik aus Pappe und habe rund 800 Teilnehmer*innen eingeladen, sich mit Klebepunkten zu verorten.
Dabei traten absehbar Probleme auf: Die Teilnehmer*innen konnten machen was sie wollten. Sie hatten die Freiheit, falsche Angaben machen, sie konnten mehrmals teilnehmen (das Angebot haben die meisten empört abgelehnt: »Ich will doch nicht die Ergebnisse verfälschen!«) und konnten mit mir diskutieren – ob Gender wirklich ein Spektrum ist, ob eine Zeitleiste nicht linear sein sollte und warum ihre Lieblings-Social-Media-Plattform fehlt.
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Doch wirklich,
Sie sollten meinen Newsletter abonnieren.
Sie haben schon viel zu viele Newsletter abonniert, ich weiß. Aber mein Newsletter ist echt toll! Jedenfalls steht das in den spontanen Antwort-Mails, die ich jedes Mal bekomme.
Wenn Sie also zu den Ersten gehören wollen, die erfahren, woran ich arbeite, welche Veranstaltungen ich organisiere und welche Bücher ich empfehle,

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0176-28903746




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