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BERLIN Mural im Buchstabenmuseum

Seit 15 Jahren bewahrt das Berliner Buchstabenmuseum alte Neonschilder und  Fassadenschriften vor Zerstörung und Vergessen. Zum Geburtstag haben meine Kollegin Merle Michaelis und ich dem Museum einen neuen typografischen Blickfang geschenkt und 8 Meter hohe Buchstaben über Boden, Wand und Decke gemalt.

Das Wandbild ist bis zum 2. November zu sehen und die PAGE hat darüber berichtet.

Berlin Mural im Buchstabenmuseum von Chris Campe und Merle Michaelis, Juli 2020
Chris Campe, »Hamburg Alphabet«, Ausgabe 2010 und 2020

Hamburger Ladenschilder 2010 und 2020

Zum zehnjährigen Jubiläum meines ersten Buchs »Hamburg Alphabet« bin ich noch einmal durch die ganze Stadt gefahren und habe die 220 Schilder im Buch fotografiert. Die Vorher-Nachher-Bilder führen vor Augen, wie sich Ladensterben und Onlineshopping auf das Stadtbild auswirken.

Zur Ausstellung habe ich eine aktualisierte Neuausgabe des »Hamburg Alphabet« veröffentlicht.

Online-Vortrag: »Lettering or Fonts?!«

Ulrike Rausch und ich kennen uns gut. Wir haben zusammen das Buch »Making Fonts!« geschrieben und organisieren gemeinsam mit zwei Freunden das »Berlin Letters« Festival. Aber obwohl Jürgen Siebert uns »das Dreamteam der internationalen Lettering-Szene« nennt, sind wir längst nicht immer einer Meinung und am 17. April haben wir unser Lieblingsthema debattiert: Was ist besser – Lettering oder Fonts?

Online-Vortrag von Chris Campe und Ulrike Rausch: »Lettering oder Fonts?«
Eröffnung des Berlin Letters Festivals, Foto von Norman Posselt

»Berlin Letters« Festival

Mit drei Freunden habe ich letztes Jahr ein Festival für Lettering, Type-Design, Sign Painting, und Kalligrafie gegründet: Berlin Letters. Drei Tage Austausch und Inspiration für rund 200 Designer und Lettering-Aficionados – mit internationalen Vorträgen, Profi-Workshops, und Halligalli.

Berlin Letters fand im Mai 2019 zum ersten mal statt, es war ein Rausch. Das nächste Festival ist für den 28. bis 30. Mai 2021 geplant. Abonnieren Sie meinen Newsletter, um darüber auf dem Laufenden zu bleiben.

Unterdessen auf Instagram …

Während Sie auf dieser Website abgeschlossene Projekte sehen, zeige ich auf Instagram, woran ich gerade arbeite. Die Website ist sozusagen der Showroom, auf Instagram schauen Sie mir bei der Arbeit über die Schulter.

Viele der Skizzen und Ideen, die ich auf Instagram zeige, tauchen auf meiner Website nicht auf, weil ich oft nur mal eben etwas ausprobiert habe. In den Bildunterschriften der Beiträge dort erzähle ich, was mich beschäftigt, in den Kommentaren tausche ich mich mit Kolleginnen und Followern aus. Wenn Sie also unmittelbar erfahren möchten, wie ich denke und arbeite,