Was Menschen zu Kreativen verrät viel über ihre Vorstellung von Kreativität. Für diese Serie habe ich solche Kommentare gesammelt, zu einem Text arrangiert und auf Plakate und Banner gemalt.
digitale Zeichnungen, Acrylfarbe auf Papier, Installation
2024-2025

















Kreativ arbeiten bedeutet, ständig mit Vorurteilen über Kreativität konfrontiert zu sein, häufig in Form von Kommentaren: Wenn ich dein Talent hätte!, Meine Frau malt auch, Und davon kann man leben?!
Mich interessieren die Vorstellungen hinter diesen Kommentaren: dass Kreativität vor allem mit Talent zu tun hätte, nicht etwa mit Übung, dass kreative Arbeit keine richtige Arbeit wäre, sondern eher etwas für Frauen und Kinder, und dass man davon nicht leben könnte.
Für den German Creative Economy Summit der Hamburg Kreativ Gesellschaft habe ich solche Kommentare gesammelt und zu einer Ballade arrangiert. Auf Banner und Poster gemalt wurde der Text als Installation gezeigt.
Eine Kommentarballade
Du hast so tolle Ideen
Deine Ideen möcht’ ich haben!
Wo du die immer hernimmst …
Wie kommt man auf sowas?
Darauf wär ich nie gekommen!
Du hast so viel Talent!
Wenn ich dein Talent hätte!
Wie du das nur machst.
Und dann auch noch mit links!
Tja, wer kann, der kann.
Also ich könnte das ja nicht.
Ich hätte dafür einfach keine Zeit.
Ich bin ja nicht so eine Basteltante
Also, ICH kann ja gar nicht malen.
Ich kann nur Strichmännchen.
Früher hab ich auch gemalt.
Mal mal was!
Mal mal mich!
Meine Frau malt auch.
Meins wär’s ja nicht.
Da zeichnet meine Tochter aber besser.
Das hätte ich auch noch hingekriegt.
Du und deine Kunst.
Mach doch darüber mal ein Buch.
Und das hast du dir alles selbst ausgedacht, einfach so?
Wie lange hat das gedauert?
Welchen Stift hast du benutzt?
Hast du das mit Photoshop gemacht?
Das macht doch jetzt die KI.
Kannst du das mal eben machen?
Dir fällt bestimmt was ein.
Dir fällt doch immer was ein.
Da kannst du dich mal wieder austoben.
Du machst das doch mit links.
Du kannst das doch so gut.
Du machst das schon.
Ich vertrau dir.
Ich würde es selbst machen, wenn ich die Zeit dafür hätte.
Das ist doch schon fertig.
Haben Sie das gelernt?
Das ist doch nur ein Hobby.
Das ist ein Beruf?!
Schön, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann.
Und das kann man studieren?!
Braucht man das heute noch?
Und was macht man dann damit?
Ist das lukrativ?
Das ist doch keine Arbeit.
Willst du nicht mal was Richtiges arbeiten?
Deinen Job hätte ich gerne!
Ich würde auch gern einfach nur ein bisschen malen.
Wurdest du dafür bezahlt?
Und davon kann man leben?
Aber bieten die dir keine Festanstellung?
So teuer ist das?!
Aber das macht dir doch Spaß!
Ach, du bist so ein Kreativer.
Hast du dir das gut überlegt?
Das ist so mutig.













Dem analogen Projekt ging eine Serie von digitalen Zeichnungen voraus.
















Was Menschen zu Kreativen verrät viel über ihre Vorstellung von Kreativität. Für diese Serie habe ich solche Kommentare gesammelt, zu einem Text arrangiert und auf Plakate und Banner gemalt.
digitale Zeichnungen, Acrylfarbe auf Papier, Installation
2024-2025
Kreativ arbeiten bedeutet, ständig mit Vorurteilen über Kreativität konfrontiert zu sein, häufig in Form von Kommentaren: Wenn ich dein Talent hätte!, Meine Frau malt auch, Und davon kann man leben?!
Mich interessieren die Vorstellungen hinter diesen Kommentaren: dass Kreativität vor allem mit Talent zu tun hätte, nicht etwa mit Übung, dass kreative Arbeit keine richtige Arbeit wäre, sondern eher etwas für Frauen und Kinder, und dass man davon nicht leben könnte.
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Wie kommt man auf sowas?
Darauf wär ich nie gekommen!
Du hast so viel Talent!
Wenn ich dein Talent hätte!
Wie du das nur machst.
Und dann auch noch mit links!
Tja, wer kann, der kann.
Also ich könnte das ja nicht.
Ich hätte dafür einfach keine Zeit.
Ich bin ja nicht so eine Basteltante
Also, ICH kann ja gar nicht malen.
Ich kann nur Strichmännchen.
Früher hab ich auch gemalt.
Mal mal was!
Mal mal mich!
Meine Frau malt auch.
Meins wär’s ja nicht.
Da zeichnet meine Tochter aber besser.
Das hätte ich auch noch hingekriegt.
Du und deine Kunst.
Mach doch darüber mal ein Buch.
Und das hast du dir alles selbst ausgedacht, einfach so?
Wie lange hat das gedauert?
Welchen Stift hast du benutzt?
Hast du das mit Photoshop gemacht?
Das macht doch jetzt die KI.
Kannst du das mal eben machen?
Dir fällt bestimmt was ein.
Dir fällt doch immer was ein.
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Das ist doch schon fertig.
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Das ist doch nur ein Hobby.
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Schön, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann.
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Und was macht man dann damit?
Ist das lukrativ?
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Sie haben schon viel zu viele Newsletter abonniert, ich weiß. Aber mein Newsletter ist echt toll! Jedenfalls steht das in den spontanen Antwort-Mails, die ich jedes Mal bekomme.
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